Teil eines Werkes 
5.-10. Bdchn (1852)
Entstehung
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er mit einem Ausdruck aufrichtiger Liebe.Ohl ich, ich liebe Sie ſo ſehr. Mein Herr, ſagte ſie,Sie achten nicht auf die

Wunde, die ſich in meinem Herzen geöffnet hat; ſchonen

Sie dieſe Wunde. Welche Wunde? Olympia lächelte bitter.

Oh! rief Mailly, der zum erſten Mal hieran

dachte,ich zittere, Sie zu verſtehen.

Ich habe Ihnen geſagt, Sie ſollen nicht tiefer forſchen.

Sie haben Liebe bewahrt... für...

Fügen Sie kein Wort bei.

Sie lieben noch dieſen Bannière!

Graf, wenn ich es nicht ſage, ſagen Sie es nicht.

Im Gegentbeil, ſagen wir es, Olympia, Sie lieben dieſen Menſchen, dieſen Komödianten, dieſen Sol⸗ daten?

Was liegt Ihnen daran, ob ich ihn liebe oder nicht liebe, da er mich nicht liebt?

Mailly wollte aufſchreien:Aber er liebt Sie immer noch! aber er iſt in Paris! aber er ſucht Sie. Doch er ſah ein, der furchtbarſte von ſeinen Nebenbuhlern ſei dieſer.

Er mußte alſo Olympia glauben laſſen, Ban⸗ nidre ſei fern von ihr.

Olympia! ſagte er,ohne Sie begreife ich die Möglichkeit einer Exiſtenz nicht; ohne Sie gibt es nichts mehr für mich auf der Welt. Entziehen Sie mir Ihre Liebe nicht: das hieße mir das Leben entziehen!

Ja, ich glaube, daß Sie mich lieben.

Nun wohl! wenn Sie glauben, daß ich Sie liebe, Olympia, ſagen Sie mir, daß Sie Ihrerſeits mich lieben, daß Sie mich nicht nur lieben, ſondern daß Sie mich auch Allem vorziehen, daß Sie keine Hul⸗ digungen dulden würden, welche nicht die meinigen wären. Ohl! es iſt für mich ein Bedürfniß, daß Sie

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