„Oh! es iſt Alles entſchieden, mein Herr, wenig⸗ ſtens von Ihrer Seite. Verlaſſen Sie mich, verlaſſen Sie die Frau, die Ihnen Liebe bewieſen hat, wie Sie ſo eben ſagten.“
„Verlaſſen, verlaſſen! ich weiß wohl, Sie wün⸗ ſchen, daß ich Sie verlaſſe,“ erwiederte der Abbé, der ſich allmälig vertheidigte.
„Ich 2
„Allerdings, Sie. In der That, die ganze Scene die Sie mir machen, iſt das Reſultat einer Laune.“,
„Der arme Bannidre nimmt Ihnen alſo heute mehr, ale er Ihnen geſtern nahm?“
„Ja, denn er nimmt mir das Vertrauen, das ich zu Ihnen hatte.“
„Dann,“ rief die falſche Olympia,„wenn Sie kein Vertrauen mehr zu mir haben, bin ich ſehr unglücklich!“
Und die Thränen floßen aufs Neue mit einem Accompagnement von Schluchzen.
Der Abbé ſchwieg.
„Ah!“ ſagte ſie,„Sie ſind ein Grauſamer!“
„Und Sie, ſind Sie nicht auch grauſam, und zwar hundertmal, tauſendmal mehr als ich!“
„Nun denn!“ rief die Catalane,„wiſſen Sie, daß ich es mit einem Freunde und nicht mit einem Tyrannen zu thun haben will.“
„So reden Sie.“
„Nein. Es iſt an Ihnen, die Bedingungen zu die⸗ tiren, da Sie zu dieſem Ende gekommen ſind, und ich werde ſehen, ob ich dieſe Bedingungen annehmen ſoll; ich werde ſehen, ob ich es mit einem Manne zu thun habe, der mich wirklich liebt, oder mit einem Manne, der ſich anmaßt, mir jede Bedingung meines Lebens zu dictiren.“
„Ohl Gott behüte mich!“
„
Sorge iſt.“
Doch...“ Sie wiſſen ja wohl, daß Ihr Glück meine einzige
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