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rächen, den mich die Treuloſeſte der Frauen erdulden
läßt.“ „Welchen Schimpf 2 fragte ſie ruhig.
„Den, welchen ich heute Abend erlitten habe, Ruchloſe!“
„Wo dies?“
„Bei Ihnen.“
„Das heißt, bei Herrn Bannidre.“
„Ahl gut!“ rief der Abbé, fühlend, auf welches Ter⸗ rain man ihn zog,„Sie verſchanzen ſich abermals hin⸗ ter dem elenden Wall der Wohnung von Herrn Ban⸗ nisre und der Wohnung von Herrn d'Hoirac.“
„Das iſt meine Stärke.“
„Ich weiß es, bei Gott! wohl.“
„Es war, wie mir ſcheint, Waffenſtillſtand ge⸗ ſchloſſen.“
„Ja, doch es gab noch andere Conventionen, welche Sie verletzt haben.“.
„Sie ſprechen von der Freundſchaft, welche mir Herr Bannidre vor einigen Stunden bezeigte.“
„Nun! was haben Sie hierüber zu ſagen?“
„Nein, nichts, wenn nicht, daß ich ihn nicht daran verhindern konnte.“
„Wie, Sie konnten es vor mir nicht verhindern?“
„Iſt das meine Schuld? Der arme Junge! er weiß nichts von Ihren Rechten und glaubt ſolche zu haben.“
„Das iſt abſcheulich, ſage ich Ihnen, und ich werde nicht länger eine ſolche Marter ertragen.“
„Und Sie haben Recht, Herr Abbé.“
„Ahl das iſt ein Glück.“
„Ich habe Ihnen auch dieſes Rendez⸗vous geben laſſen, um Sie zum letzten Male zu ſehen.“
„Wiel zum letzten Male!“ rief der Abbé.
„Allerdings.“
„Man hat alſo ſein Spiel mit mir getrieben?“
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