Teil eines Werkes 
5.-10. Bdchn (1852)
Entstehung
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nicht zu Grunde gerichtet habe, er mir morgen den Hals umdrehen wird, und dieſem widerſetze ich mich.

Du haſt mit Unrecht Angſt.

Laſſen Sie mich Ihnen den Gang der Ereigniſſe ſagen. Zu dieſer Stunde bin ich entweder eine Thörin, oder Olympia und Bannidsre find ausgeſöhnt. Morgen wird der Abbé mit Banniére ausgeſoͤhnt ſein. Die Männer ſind immer ſo: man glaubt, ſie ſchneiden einander die Kehle ab, und ſie umarmen ſich.

Das iſt ziemlich wahr.

Sind Bannidre und der Abbé verſöhnt, ſo werde ich geopfert; der Abbé iſt reich und mächtig; er wird mich ins Spital werfen laſſen.

Das wird ziemlich gerecht ſein.

Sie werden einſtweilen die Vortheile eingeſteckt haben, abgeſehen davon, daß Sie, waͤhrend ich im Spi⸗ tal bin, auch Gelegenheit finden müſſen, ſich mit Ban⸗ nière auszuſöhnen. Die Frauen ſind alle ſo: man hält ſie für Freundinnen, ſie ſind Liebhaberinnen.

Wahrhaftig, ich hielt Dich für keine ſo große Mo⸗ raliſtin. Sollteſt Du zufällig von Herrn de la Roche⸗ foucault abſtammen?

Nein, doch mittlerweile habe ich etwas Anderes erfunden, um nicht ganz und gar Opfer zu ſein, und bei Vollbringung dieſes Andern werden Sie mir helfen, wenn es Ihnen beliebt.

Laß höoͤren.

Sie werden mir dabei helfen, oder ich werde es ſelbſt thun.

Setze mir Deinen Willen auseinander, meine Tochter.

Der Abbé wird zur ſalſchen Olympia kommen.

Ahl ahl Du ſagſt mir das nicht, und ich bin im Nachtkleide!

Sie werden Toilette machen. Er wird wüthend darüber kommen, daß Sie ihn durch Bannidre haben wegjagen laſſen.

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