Teil eines Werkes 
5.-10. Bdchn (1852)
Entstehung
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Stirne faltend,ich ſchließe, indem ich Sie bitte, den Abſichten von Herrn Bannidre, der Gebieter im Hauſe iſt, nachzukommen.

Merken Sie wohl, daß Herr Bannière mir den Abſchied gibt.

Ganz richtig.

Und daß folglich Sie mir auch den Abſchied ge⸗ ben, fügte der Abbé, bleich vor Zorn, bei.

Ich mehr als er, erwiederte Olympia.

Madame! rief d'Hoirac, indem er ſich anſchickte, dieſes tu quoque durch ein quos ego zu bekräftigen.

Und er machte einen offenſiven Schritt gegen die Thüre.

Hier aber fand er die Coiffeuſe im Hinterhalte; ſte legte ihm die Hand auf den Mund und zog ihn mit einem Eifer fort, der Olympia rührte, während er Bannisre ein wenig verdächtig dünkte.

Trotz dieſer erſtickenden Hand wollte der Abbé reden.

Schweigen Sie doch, dreifach Blinder, flüſterte ihm die Coiffeuſe ins Ohr,oder Sie richten ſich auf immer zu Grunde.

Was Teufels, ich will mich erklären, verſetzte der Abbé, ſich ſträubend.

Ei! Sie werden ſich ſpäter erklären.

Dort alſo?

Dort.

Betäubt, gelaͤhmt, niedergeſchmettert, ließ ſich der Abbé, indem er ſich um ſich ſelbſt drehte wie Arlequin, als man ihn bei Iſabelle ertappte, vor die Thüre ſchieben.

Die ganze Straße entlang und während der ganzen Zeit, die er brauchte, um ſein Haus wieder zu erreichen, brummte er dann zwiſchen den Zähnen:

Bei Gott! demjenigen, welcher dieſe Frau be⸗ greift, gebe ich hundert tauſend Thaler und ein Wahr⸗ ſagerpatent.

Stolz darauf, daß ſie ſo gut gehandelt, ging in⸗ deſſen Olympia, ſobald die Thüre hinter dem Abbé