Teil eines Werkes 
3 (1855) [Graf Guiseppe della Torre]
Entstehung
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Zweiten, dem er Offenbarungen zu machen gedachte, erwartete. Die⸗ ſer Zweite ſollte mein Sohn Saverio ſein, der Flüchtling aus dem Kloſter, der von ſeinem Orden, von ſeiner göttlichen Beſtimmung, ja von der Mutterkirche Abgefallene. Mormona's Sohn iſt ein ketzeri⸗ ſcher Chriſt geworden, hat ſich zu einem Glauben bekannt, vor dem man ihn gewaltſam mit Hinterziehung ſeiner natürlichen Rechte, mit ſo viel mühſamer Veranſtaltung ſichern wollte. Eine höhere Fügung waltet! Und was wir höhere Fügung nennen, wahrlich, unſer eigenes Blut, die Naturbedingungen unſeres perſönlichen Weſens har⸗ moniren mit ihr, Gott und Natur gehen Hand in Hand wider allen Zwang, wider alle Klügelei der Menſchen!

Saverio erſchien nicht auf Euſebio's Ru

fan deſſen Todtenbett. Ich drückte dem Sterbenden die

Augen zu, ohne daß ſein letzter Wunſch, Vater und Sohn vereint vor ſich zu ſehen und im Anblick dieſes Wiederfindens einen Vorgeſchmack der ewigen Seligkeit zu fühlen, in Erfüllung ging. Wie ich aus Euſebio's Gemach trat, hingen bereits die Siegel des heiligen Officiums an den T Gebäudes, die Diener der Sohn Saverio aber ſucht' Spuren in Genf, in

hüren des Inquiſition ſtanden rings geſchaart. Meinen ich lange vergeblich, ſo ſorgſam ich ſeinen Südfrankreich und Paris nachging. Saint Germain hat ihn mir in den Logen der Roſenkreuzer verheißen, aber im Verein mit Donna Carlotta böslich entzogen; ich war nicht willig genug befunden, in deren Plane einzugehen. O arme Menſchenwelt, wie haſt du dich, angeblich um Gott zu dienen,

allerwegen in ein Gewebe von Unheil,

in ein Gewirr ſelbſtgeſchaffener Leiden verloren!

vierundzwanzigſtes und Schlußkapitel. Die Söhne des Grafen de la Torre als Herausgeber dieſer Papiere. So weit des Grafen Giuſeppe de la Torre

Bekenntniß und Erzählung ſeiner Schickſale. D. B. V. Kühne, Die Freimaurer.

Rechtfertigungsſchrift, Wir wiſſen ſchon, wie 42