212 war, als ich. Denn ich wußte mehr, als ſie Alle. Und drei Monate ſpäter heirathete ich meine gegenwärtige Frau, damals Eliſa Humby, und dies hatte ſich erſt ſeit zwei Tagen entſchieden, ſodaß ich frohen Muthes war.
Wenigſtens hätte ich dies ſein können, ohne Lord Charles Herries' Kinder. Ich wollte, dieſe lieben Kinder (ich wünſche ihnen nichts Böſes) wären an dieſem geſeg⸗ neten Tage— lieber auf dem Dorfanger geweſen. Als ich wieder zu Gus hinſchaute, ſaß er noch immer auf ſeinem Strohſchemel und drohte der geſellſchaftlichen Schicklichkeit mit ſeiner Trompete. Noch hoffte ich das Beſte. Flora's Gebetbuch lag offen auf ihrem Schooße, und ſie ſpielte zu beiden Seiten deſſelben mit ihren Fingern Clavier. Nach einer kleinen Weile blickte ſie zu mir auf und ſagte ganz laut:
„Sie haben wol ſchon gehört, daß Archy's Katze Junge bekommen hat?“
Ich ſagte:„Nein.“
„O, ja, ſie hat Junge bekommen“, fuhr ſie fort. „Archy ſpannte ſie vor ſeinen Mehlwagen, der Muſik macht, wenn die Räder ſich umdrehen, und ſie rannte mit dem Wagen die Treppe hinunter; und wir hörten die Muſik, wie ſie davonlief; und gleich darauf hatte ſie ihre Jungen im Holzkorbe; und Alwright ſagt, es iſt kein Wun⸗ der, und das meine ich auch; und man wird einige von ihnen erſäufen. Aber das müſſen Sie Archy nicht ſagen; denn ſonſt will er Abends nicht beten; und wenn er nicht betet, ſo kommt er in die, u. ſ. w., u. ſ. w.“ mit großem Nachdrucke und ſehr lauter Stimme.
Das war wirklich allerliebſt. Wenn ich mich nur auf


