Teil eines Werkes 
4. Bd. (1863)
Entstehung
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205 Ich möchte meine Töchter unter Miß Corby's Brautjung⸗ fern ſehen, und wiſſen Sie was?— ich glaube, Sie wer⸗ den in London die Sache bereits völlig arrangirt finden.“ Wer hätte dem widerſtehen können? Zwei Tage darauf fuhr der alte Humby mit uns Allen nach London, und wenn ich den Auftrag erhielt, für Jemanden den lärmend⸗ ſten, ausgelaſſenſten, luſtigſten alten Gutsbeſitzer in ganz England, Schottland und Irland auszuſuchen, ſo würde ich den alten Humby auf Hele nennen. Welche Späße er auf den Stationen trieb, an denen unſer Zug anhielt! Die Art und Weiſe, wie er ſich jedesmal aus den Erfriſchungs⸗ zimmern herausſtöbern ließ und noch im letzten Augen⸗ blicke den Schaffner in eine Unterhaltung über die allge⸗ meine Verwaltung bieſer Linie verwickelte, bis der Bahn⸗ hofsinſpector außer ſich gerieth und ein Unglück faſt unvermeidlich ſchien, hätte, mich gelinde auszudrücken, einem weit jüngeren Manne Ehre gemacht. Aber in einem blauen Rocke mit blanken Knöpfen, in Kniehoſen und Ga⸗ maſchen, kann man thun, was man will. Wenn ich, William Marſton, jemals alt genug und dick genug und reich genug dazu werde, ſo werde ich mich ſelbſt ſo kleiden, und zwar aus guten Gründen. Sollte ſich meine Geſtalt jedoch nicht ſo günſtig entwickeln, ſo werde ich ſchwarze Kniehoſen und lange Strümpfe und eine ſchwarzſeidne Weſte verſuchen, die bis an's Kinn zugeknöpft wird. Dieſer Anzug macht ebenfalls oft Glück. Beide ſind beſſer, als die gewöhnlichen langen ſchwarzen Tuchbeinkleider und ein Cylinder, die den Beſchauer niemals mit Ehrfurcht erfüllen können. In London angelangt, hatten wir natürlich ſämmtlich