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203 ſchon geſehen hätte; allein ich kann mich nicht auf ihn be⸗ ſinnen.“
Wir hörten die ſchweren Schritte des alten Herrn über die Halle kommen; dann wurde die Thür weit geöffnet und der Kellermeiſter meldete:
„Mr. Humby auf Hele!“
Mit einem offenen Lächeln trat der alte Herr näher, ergriff Charles' Hand und ſagte:„ Willkommen daheim, Sir; willkommen auf Ihrem Eigenthume; willkommen in Ravenshoe! Endlich, nach ſo vielen Jahrhunderten, haben wir in Ravenshoe einen Proteſtanten.“
Bei Nennung des fürchterlichen Namens»Humby« war Allen ſchwach und ohnmächtig geworden. Allen, nur mir nicht. Natürlich hatte ich nichts mit ſeinem Beſuche zu thun gehabt. Ich hatte ihn ja nicht aufgefordert, her überzukommen. O, Gott bewahre mich davor, durchaus nicht! Seit ſiebenhundert und neunundachtzig Jahren war es das erſte Mal, daß ein Humby ſich einem Ravenshoe in freundſchaftlicher Weiſe genähert hatte. Die beiden Familien hatten ſich im Jahre 1066 entzweit, weil John
Humby in der Schlacht bei Haſtings, während ſie ſo wü⸗ thend über den Senlac geſtürmt waren, Kempion Ra⸗ venshoe angerannt hatte. Kempion Ravenshoe hatte John Humby gefragt, wohin er ihn denn eigentlich noch zu drängen beabſichtige, und John Humby den Wunſch aus⸗ geſprochen, Kempion Ravenshoe um die Ohren zu hauen, (oder wie man ſich immer in jener Zeit ausgedrückt haben mag. Ich bin kein Alterthumsforſcher). Die Wunde war nie wieder geheilt. Die beiden Familien ließen ſich gleich
nach der Eroberung auf angrenzenden Landſitzen in Devon⸗


