Teil eines Werkes 
4. Bd. (1863)
Entstehung
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„Nun, dann will ich mich Ihrer Großmuth anver⸗ trauen. Ich ſuche Blackwood's Magazin. Wenn ich den Blackwood jetzt finde, ſo werde ich ihn eine volle Stunde genießen können, während Sie Alle bei Tiſche ſind. Wiſſen Sie, wo er iſt?“

„Ja“, ſagte Lord Saltire.

„Bitte, dann ſagen Sie es mir. Ich bin ſo geſpannt auf das Ende einer Erzählung in dem Journale. Bitte, ſagen Sie mir, wo es iſt.“

„Ich will nicht.“

„Warum nicht? Wie unfreundlich! Wir ſind nun ſeit acht Monaten ſo gute Freunde, und jetzt beginnen Sie auf einmal garſtig gegen mich zu werden. Sie ſehen, wie aus jeder Vertraulichkeit Verachtung erwächſt; ſonſt waren Sie ſtets höflich.“

„Ich werde Ihnen nicht verrathen, wo der Blackwood iſt“, ſagte Lord Saltire,„weil es mir nicht beliebt. Ich will nicht, daß ſie jetzt leſen, ſondern, daß Sie ſich hier im Finſtern zu mir herſetzen und mit mir plaudern.“

„Gut, ich will im Finſtern bei Ihnen ſitzen und mit Ihnen plaudern; nur dürfen Sie mir keine Geſpenſterge⸗ ſchichten erzählen.“

„Ich wünſche, daß Sie hier im Finſtern bei mir bleiben“, ſagte Lord Saltire,„weil ich„vox et praeterea nihil“ zu ſein beabſichtige. Sie werden ſogleich begreifen, warum. Meine liebe Mary Corby, ich wünſche einige ernſte Worte mit Ihnen zu reden; ſcherzen wir alſo nicht länger.“

Mary nahm ſofort in einem Seſſel Lord Saltire gegen⸗ über Platz, legte ihre Wange auf ihre Hand und kehrte ihr Geſicht dem leeren Kaminherde zu.„Jetzt, mein lieber

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