Teil eines Werkes 
4. Bd. (1863)
Entstehung
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Unſrigen, welchen der Tod uns genommen, perſönlich werth geworden iſt, ſo heißen wir ihn dreimal will⸗ kommen.

Lord Saltire pflegte in ſeinen téte-téte Unterhal⸗ tungen mit Lady Ascot oft den frommen Wunſch auszu⸗ ſprechen, er wollte zu Gott, daß ſich Hainault von der ſchlechten Gewohnheit, Reden zu halten, heilen möchte. Er wäre einer der beſten Geſellen von der Welt; aber er redete ſtets, als ob er im Oberhauſe ſäße.

Dies hatte ſeine vollkommene Richtigkeit. Allein ob⸗ gleich Lord Hainault in ſeinen Reden ein wenig hochſtelzig war, ſo meinte er doch jedes Wort ernſt, das er ſagte, und war dabei ein rückſichtsvoller, gutherziger und zugleich ge⸗ ſcheidter Mann.

Pater Mackworth verbeugte ſich und fühlte ſich ge⸗ ſchmeichelt durch das Compliment. Seine Nerven waren in beſter Ordnung, und es freute ihn, zu ſehen, daß Lord Hainault ihm gewogen war, wenn ſchon Seine Hochherr⸗ lichkeit, der Marquis von Hainault, in dieſem Augenblicke vielleicht weniger Wichtigkeit für ihn beſaß, als einer von deſſen Reitknechten im Stalle unten.

Was er aber gerade jetzt von ſich ſelber verlangte, war, daß er in einer beſondern Weiſe handelte und ſich ein beſon⸗ deres Ausſehen gäbe, und zwar beides möglichſt natürlich und ohne Anſtrengung. Sein Genie war der Situation gewachſen. Er machte Lord Saltire ſtutzig.

Dies iſt eine traurige Geſchichte, ſagte Lord Saltire.

Ein bitterer Schlag, ſagte Mackworth.Ich liebte dieſen Menſchen, Mylord.

Bei dieſen Worten blickte er plötzlich auf, und Lord