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hatte. Peter ließ den Knaben, James, nach einer Weile nach Ravenshoe kommen und behielt ihn dort um ſich. Er machte ihn zu ſeinem Holz⸗ und Wildwärter und behandelte ihn mit beſonderer Gunſt und ſo weiter. Allein die ganze Geſchichte war doch eine Art von crimineller Verheim⸗ lichung, und die arme, alberne alte Großmama war an derſelben betheiligt.“
„Du erzählſt dies ſehr gut, Ascot“, ſagte Adelaide. „Zu Deiner Belohnung will ich inſoweit von meinen Gewohnheiten abweichen, daß ich Dir Dein Getränk miſche. Ich denke nicht etwa daran, zärtlich zu werden, wie Du verſtehen mußt; aber ſo viel will ich doch für Dich thun. Nun alſo, fahre fort.“
„Jetzt kommt etwas Unwichtiges, indeß ebenſo Unbe⸗ greifliches. Die alte Lady Hainault wußte die Geſchichte und hielt ihren Mund. Wie und warum, iſt ein Geheim⸗
niß, das wir weder ergründen können noch wollen. Die
Großmama ſagt, Lady Hainault hätte Peter Ravenshoe ſelbſt gern geheirathet und ihr Haß gegen ſie wäre daher gekommen, weil die Großmama die Partie mit meiner Großtante hätte verhindern können, wenn ſie geſprochen hätte. Nachdem aber die Sache geſchehen war, meint die Großmama, war Lady Hainault's Liebe zu Peter Ra⸗ venshoe immer noch ſtark genug, um zu ſchweigen. Doch dies gehört nicht zur Sache. Dieſer James, der wahre Erbe von Ravenshoe, heirathete ein engliſches Mädchen, die Tochter eines Verwalters auf einem unſerer Güter in Irland, die dort geboren und Norah getauft worden war. Im Herzen war ſie, wie Du ſehen wirſt, irländiſch genug. Denn ſie beging die Abgeſchmacktheit, ihr eigenes Kind,
Kingsley, Ravenshoe. III. 13


