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ächtlich.„Glaubſt Du etwa, er möchte Dir gern den Hof machen?“
„Du weißt's ja, er thut's, Welter, Du weißt es“, ſagte Adelaide leidenſchaftlich.
Lord Welter lachte gutmüthig.(Er konnte gutmüthig ſein.) Er zog ſie an ſich und küßte ſie.„Mein armes kleines Weib“, ſprach er,„wenn ich das glaubte, ſo würde ich ihm den Hals umdrehen. Allein das iſt nicht im Eut⸗ fernteſten ſeine Abſicht. Schau' her, Adelaide; Du biſt ebenſo ſicher vor Beleidigungen als mein Weib, wie Du es in Ranford wareſt; wogegen Du aber keinen Schutz mehr haſt, das iſt meine Heftigkeit. Laß uns Freunde ſein im Schooße unſerer Familie und nicht ſo viel zanken, wie? Du biſt mir ein gutes, ſchlaues, geſcheidtes Weib. Halte Deine Zunge in Schranken. Komm' herein und paſſ auf, was kommen wird.“
Sie hatten Charles nicht geſehen, obgleich er dies ſe ſehr gefürchtet, daß er ſich mit dem Geſicht in ſein Händen auf den Stuhl gelegt und ſchlafend geſtellt hatte. Als ſie fort waren, riß Charles einen Rock an ſich, der von der Lehne eines der Stühle herabhing, breitete ihn aus und bedeckte ſich mit demſelben. Er wollte lauſchen, lauſchen, jedes Wort belauſchen. Er hatte ein Recht, zu lauſchen.
In einer Minute wurde zweimal geſchellt. Faſt im ſelben Augenblicke trat Jemand durch die Thür herein, durch die Lord und Lady Welter ſich entfernt hatten, und blieb ſtill ſtehen. Etwa zwei Minuten ſpäter wurde wieder eine Thür geöffnet, und noch Jemand kam in den Vorſaal.
Eine Frauenſtimme— Ellen's Stimme— ſagte:„O, ſind Sie noch einmal wiedergekommen?“
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