Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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fremde Hände übergehen. Auch Lord Welter hatte Gelder aufgenommen und verlor bei der Speculation entſetzlich.

Es gibt Leute, die ſtets am rechten Platze ſind, wenn man ihrer bedarf, immer bereit zu guten und liebevollen Handlungen. Ein ſolcher Mann war General Mainwaring. Als Lord Ascot, vom Schlage getroffen, zu Boden ſtürzte, war er an ſeiner Seite geweſen. Nachdem er ihn ärzt⸗ licher Hülfe übergeben hatte, und, ſobald der Lord wieder zum Bewußtſein gekommen war, die furchtbare Ausdehnung des Unglücks erfuhr, eilte er mit Extrapoſt nach Ranford, um Lady Ascot vom Geſchehenen in Kenntniß zu ſetzen.

Sie nahm es ſehr ruhig auf.

Gewinn oder Verluſt, es iſt ja Alles Eines für dieſes unglückliche Haus! ſagte ſie.Beſtellen Sie mir meine Pferde, lieder General, und laſſen Sie mich zu meinem armen theuern Ascot. Sie haben nichts von Charles Ravenshve gehört, General?

Nichts, meine liebe Dame.

Charles hatte heute im Gedränge den Aermel des Generals geſtreift und ſich geſehnt, die liebe alte braune Hand in die ſeinige zu nehmen; doch hatte er es nicht ge⸗ wagt. Der arme Charles! Hätte er es doch gethan!

Und ſo fuhren Lady Ascot und der General zuſammen nach London und pflegten Lord Ascot, und Adelaide, bleich wie der Tod, aber ſchön wie immer, rollte durch Staub und Getöſe nach Hauſe, indem ſie bei jedem Hinderniſſe auf dem Wege ungeduldig ihre Hände zuſammenballte.

Ende des zweiten Bandes.

Leipzig, Druck von Gieſecke& Devrient.