Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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Charles ſah wohl, daß das Leugnen nichts nützen würde, und ſagte:

„Ja.“

„Bei Gott!“ ſagte Hornby.„Ihre Geſchichte iſt eine traurige. Sie ſind wol mehr als einmal mit Lady Welter ausgeritten, denk ich mir.“

„Beabſichtigen Sie, Lord Welter Etwas von mir zu ſagen, Sir?“

„Ich denke nicht daran; ich habe Sie zu gern, um Sie verlieren zu wollen. Sie werden bei mir aushalten, nicht wahr?“

„Das will ich, bis zum Tode. Doch, ach, Hornby, um Gottes willen, hüten Sie ſich vor den verdammten Würfeln.“

„Ich will's thun. Doch ſein Sie kein Narr. Ich ſpiele nicht halb ſo viel, wie Sie denken.“

„Sie ſpielen jetzt mit Welter, Sir, nicht wahr?“

„Sie ſind ein ziemlich reſpectvoller Reitknecht, ſcheint mir“, ſagte Hornby, indem er ſich umſah und gutmüthig lachte.„Was, zum Kukuk, meinen Sie damit, daß Sie mich einem ſolchen Kreuzverhöre unterwerfen? Ja, ich ſpiele mit ihm— und zwar zu einem edlen Zwecke — da!“

Charles ſagte nichts weiter, doch war er nicht unan⸗ genehm berührt. Wenn ihm Hornby nur noch etwas mehr von ſeinem Vertrauen geſchenkt hätte!

„Ich vermuthe“, ſagte Hornby,„wenn Haphazard morgen nicht gewinnt, iſt Lord Ascot ein Bettler.“

„Man ſagt, Sir“, entgegnete Charles,„daß Lord Ascot Alles und Alles auf ſein eigenes Pferd gewettet hat.