Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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ſich und ſagte—)„Dame, die ich in meinem Leben ge⸗ ſehen habe.“

„Hum!“ Er ſchwieg einen Augenblick und ließ Charles Zeit zum Nachdenken.„Es freut mich, daß er ſie gehei⸗ rathet hat, und noch mehr, daß es vor dem morgenden Tage geſchehen iſt.“

„Gut“, ſprach Hornby weiter,„wir werden in meiner großen Poſtkutſche hinunterfahren. Ferrers will kutſchiren, wie er ſagt. Vielleicht laß' ich es ihn lieber thun; denn er fährt beſſer, als ich. Laß die andern beiden Burſche in Livree hinauskommen; doch komme Du ſelbſt in ſchwarzen Hoſen. Trage Deine rothe Weſte; Du kannſt Dir den Rock darüber zuknöpfen, wenn es noth⸗ wendig iſt.“

„Soll ich meine Cocarde tragen, Sir?“

„Ja, das iſt einerlei. Kannſt Du Dich ſchlagen?“

Charles ſagte zu ſich ſelber:„Dann werden wir ver⸗ muthlich morgen eine kleine Patſche bekommen!“ Aber der Gedanke machte ihm im Grunde Vergnügen.„Ich pflegte ſonſt es gern zu thun“, ſagte er laut.„Aber es macht mir nicht mehr ſo viel Vergnügen. Voriges Jahr, in Oxford, hakten ich und drei andere Studioſen, drei Pauls und ein Brazenoſe, eine flotte Paukerei auf der Folly⸗Brücke. Das wor die letzte Schlägerei, die ich mit⸗ gemacht habe.“

„Zu welchem Collegium gehörten Sie?“ frug Hornby, aus dem Fenſter ſchauend,„zu Brazenoſe?“

„Zu St. Paul“, ſagte Charles, ohne zu überlegen.

„Dann ſind Sie der Mann, von dem Welter mir er⸗ zählte— Charles Ravenshoe.“