Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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und von Cuthbert Ravenshoe, der immer betete, und von dem Andern, der das Bootrennen gewann.“

„Welcher Andere?“ frug die alberne Maryh.

„Ei nun, der Andere, den Sie am Liebſten haben. Wie hieß er doch?“

„Charles!“

Wie ruhig und ſanft ſie es ausſprach! Das Wort kam von ihren Lippen wie ein tiefer Seufzer. Einer, der es hörte, war noch immer ein Gentleman. Er hatte genug gehört, vielleicht zu viel, und wanderte heim, dem Stalle zu, und ließ ſie im ſinkenden Sommerabend unter den rothen Hagedorn⸗ und Fliederbüſchen bei den Kindern. Und wie er dahinſchritt, dachte er an den Abend, nachdem er von Ravenshoe geſchieden war, wo die kleine Geſtalt ſo allein in der großen Halle geſtanden hatte.„Sie hätte mich vielleicht geliebt und ich ſie“, ſagte er,„wenn die Welt nicht aus ihren Fugen wäre; Gott gebe nur, daß ſie es nicht thut!“ Und wenn er auch ſagte:„Gott gebe, daß ſie mich nicht liebt“, ſo wünſchte er in Wirklichkeit doch das Gegentheil, und vom Augenblicke an nahm Marh Adelaide's Platz in ſeinem Herzen ein.

Nicht, daß er damals im Stande geweſen wäre, ſich in irgend ein Weib zu verlieben. Er ſagt, er war verrückt, und ich glaube dies bis zu einem gewiſſen Grade. Es war ein außerordentlich glücklicher Umſtand für ihn, daß er ſeine Erziehung ſo emſig vernachläſſigt hatte. Hätte er dies nicht gethan und ſich dann in ſeiner gegenwärtigen Lage befunden mit drei oder vier geiſtigen Bedürf⸗ niſſen, die in ihm nach Befriedigung geſchrien hätten, er wäre toll geworden oder hätte ſich dem Trunke ergeben.