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fälle. Sie würde am Liebſten in der Kinderſtube ſein und ſich fern halten vom Salon.„Ja“, ſagte ſie,„ich will machen, daß ſie mich lieb haben müſſen: ich will ſo ſanft und geduldig und gefällig ſein. Wegen der Kinder habe ich keine Sorge,— ich weiß, ſie kann ich gewinnen— und auch nicht wegen ihrer Mutter. Ich glaube faſt, daß ich auch ſie mir geneigt machen kann. Ich fürchte mich am Meiſten vor der höheren Dienerſchaft; aber ſicherlich Freundlichkeit und Beſcheidenheit werden ſelbſt dieſe mit der Zeit gewinnen.
„Mein Hoffnungsanker iſt die alte Lady Ascot. Sie ward mir während jener ſechs Wochen, die ich bei ihr zu⸗ brachte, ſehr zugethan und iſt ſehr gütig. Sie verſchafft mir gewiß eine Stelle, wo man mich gut behandeln wird; und wenn nicht— nun, dann bin ich eben nur in der Lage von Tauſenden anderer junger Mädchen. Ich muß mich durchſchlagen. Es gibt ein anderes Leben nach dieſem.“
„Aber es wird doch entſetzlich ſchwer ſein, ſich von allen alten Freunden zu trennen! Danach werde ich wol kein Herz mehr haben, mit dem ich leiden könnte. Ja, ich glaube, die letzten Momente des Scheidens mit allen ihren Einzel⸗ heiten werden ſchwerer zu ertragen ſein, als Alles, was folgen kann! Das wird fürchterlich in's Herz ſchnei⸗ den! Das einmal überſtanden, denke ich, mein Gehalt wird mir meine Zeichenmaterialien liefern und mir die Macht verleihen, mich in jedem müßigen Augenblicke in's Feenreich zu verſetzen.“
„Ich denke mir, wirkliche Armuth iſt unmöglich. Ich glaube es. Ja, ja Lady Ascot würde das verhindern. Wenn er aber dennoch kommen ſollte, der Mangel? Man
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