Er war gefallen, als er aus dem Boote ſprang. Er hatte ſich den Fuß verletzt und mußte überhaupt viel davon er⸗ leiden, der arme Burſch'!
Als Charles und William daſtanden und zuſchauten, wie das arme Boot in den Wellen zerſchellte und einige von den Leuten ihr Leben wagten, um die Netze heraus zu retten, ward eine Hand auf Charles' Schulter gelegt, und da er ſich umwandte, erblickte er Cuthbert.
„O, Charles, Charles, ich glaubte, ich hätte Dich ver⸗ loren. Komm' nach Hauſe und laß' Dich von uns trocknen und wärmen und pflegen. William, Du haſt Dein Leben für ihn gewagt, der uns Allen ſo theuer iſt. Gott vergelte es Dir! Bruder, Du zitterſt vor Kälte und Du haſt nichts an, als Deine Beinkleider und Deine Jacke, und Kopf und Füße ſind Dir bloß, und Dein armes Haar iſt naß und voller Sand. Laß' mich Dich hinauftragen, Charles, die Steine werden Dir ſonſt die Füße zerſchneiden. Laß' mich Dich tragen, Charles; ich hab's manchmal gethan, als Du klein warſt.“
Es ſtand Waſſer in Charles' Augen(das Salzwaſſer aus ſeinem Haare natürlich), als er antwortete:
„Ich glaube, ich kann gehen, Cuthbert; meine Füße ſind hart wie Eiſen.“
„Nein, aber ich muß Dich tragen“, ſagte Cuthbert. „Steig' auf, Bruder.“
Charles ſchickte ſich an, ihm zu willfahren, und Cuth⸗ bert warf ſchnell ſeine Schuhe und Strümpfe ab und war bereit.
„O, Cuthbert, thu' das nicht“, ſagte Charles,„Du brichſt mir das Herz.“
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