Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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Mutter! ſagte ſie, jetzt gilt es ſchön ſein!

Sie klingelte und rief ihrem Mädchen.

Bartuſch wollte draußen immer noch zweifeln, klopfte, begehrte Einlaß, erinnerte immer noch an das doch nur im Allgemeinen zutreffende Signale⸗ ment

Melanie rief hinaus:*

Wir werden bald wiſſen, woran wir ſind. Der Wink der Trompetta ſoll nicht verloren gehen.

Leiſer und faſt für ſich ſetzte ſie hinzu:

Wir werden ihn ſehen und uns bald überzengen, ob er einem jungen Manne ähnlich ſieht, den wir ja wol ſehr genau kennen, dem guten Siegbert Wil⸗ dungen.

Damit denn ging Bartuſch. Melanie bedeckte die Mutter mit zärtlichen Küſſen, umarmte ſie, tanzte mit ihr und ſuchte ſie möglichſt aufzuheitern. Davon, daß der Geiſt der Wahrheit, des Ernſtes und der heiligen Pflichterfüllung beſtimmt ſchien, hier den von uns geſchilderten frivolen Lebensprincipien eine tiefe Demüthigung zu bereiten, konnte ſie keine Ahnung haben..

Nicht ohne einen Anflug von Rührung ließ die ernſtgeſtimmte Mutter die Liebkoſungen ihres Kindes geſchehen und folgte dann der Auffoderung, gemein⸗

ſchaft vor

Kleid

Ran uſch von