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ten zu ſammeln. Sie antwortete mir auf meine Frage, ob ſie nichts Genaueres über die Aeußerlichkeit des Prinzen Egon wiſſe, er ähnele, ſie ſagte es freilich mit ſonderbarer Neckerei, dem jungen ſchönen Maler Siegbert Wildungen....“
Siegbert? unterbrach Melanie erſtaunend..
„Siegbert Wildungen, den ich mich entſinne einige mal bei uns zum Thee geſehen zu haben. Und in der That.
Sie erfinden da Etwas, Bartuſch, ſagte Melanie und riß den Brief an ſich.
Sie konnte nun ſelbſt weiter leſen:
„In der That entſinne ich mich, daß mein räth⸗ ſelhafter Fremder im Heidekrug, nach deſſen näherm Reiſezweck, Namen und etwaniger Geſellſchaft ich mich leider zu erkundigen vergeſſen habe, mir den Eindruck einer großen Aehnlichkeit mit Jemanden machte, den ich erſt kürzlich mußte geſehen haben. Möglich, daß ſich mir die Geſichtszüge des jungen Malers Wil⸗ dungen von den kleinen Theegeſellſchaften eingeprägt haben. Ich könnte Ihnen von Egon's hieſigem Auf⸗ treten mancherlei Wunderliches erzählen, beſonders von ſeinem Reiſebegleiter, einem Franzoſen, Namens Louis Armand; doch verſpar' ich Das auf Eure Rückkunft. Behandeln Sie den Prinzen mit Discretion und tragt


