Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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dem Volksfreunde Juſtus, der mich mit ſeiner Ver⸗ wendung für meine ſchönauer Wahl betrügen und ſich ſelbſt wählen laſſen wird, lernt' ich einen jungen Mann kennen, deſſen Aeußeres vollkommen den mir gemachten Schilderungen entſpricht. Er fiel mir im Geſpräch ſogleich durch geiſtvolle Wendungen ſehr auf, und da er liberale Anſichten ausſprach, bin ich über⸗ zeugt, daß es der Prinz war, den die diesſeitige Ge⸗ ſandtſchaft in Paris ſehr oft als einen Communiſten bezeichnet hat. Soviel ich aus Champagnernebeln her mich entſinne, hatte dieſer Fremde hellbraunes Haar, trug ſich mit einem der modernen Bärtchen, deren Namen ich nicht kenne, war ohne Stutzerei gutgeklei⸗ det und ſprach höchſt angenehm und fertig. Folgen Sie dieſem Signalement. Forſchen Sie Egon's Schrit⸗

ten nach. Begierig bin ich, was der Prinz in Ho⸗

henberg beabſichtigt. Möglich, daß ſeine geheime Be⸗ ſichtigung der Familienbeſitzungen ihn beſtimmen könnte, die Verwaltung derſelben noch einmal zu verſuchen und ſich mit den Gläubigern ſeines Vaters abzufin⸗ den. Sie fühlen, daß mir mit einem ſolchen Ent⸗ ſchluſſe wenig gedient ſein kann, denn er würde meine Adminiſtration aufheben, die doch, ſo Gott will, bei

der jetzigen Lage der Dinge einige dreißig Jahre über

mein kühles Grab noch hinausdauern könnte. Aſo

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