Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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im Intereſſe ihrer Familie vor ihm auf der Hut ſein, als dabei intereſſirt, ihn gerade hier zu ſehen, wo ſie Alle von ſeinem Eigenthum faſt Beſitz genommen hat⸗ ten.... Dennoch ſprang ſie jetzt aus dem Bette, ließ Hackert Hackert ſein, kümmerte ſich nicht mehr um Laſally, nicht um den Intendanten, vergaß die Nacht, vergaß ihr Kopfweh, vergaß ihre Schlafloſigkeit und trieb nur die Mutter an, ihr zur nothdürftigſten Toi⸗ lette beizuſtehen. Wie ihre Füße in die ſeidenen Pan⸗ töffelchen ſchlüpften, die leichten Nachtgewänder abge⸗ worfen wurden, wie ſie an den Toilettentiſch eilte und ſich in flinkeſter Behendigkeit Angeſicht und Nacken benetzte, wie ſie dazwiſchen an dem Schellenzug riß, um den Bedienten das Zeichen zum Serviren des Frühſtücks zu geben. man hätte nicht glauben ſol⸗ len, daß Dies daſſelbe Weſen war, das noch eben wie leblos, ganz in Träumerei und Erinnerung ver⸗ ſunken, zwiſchen den grünſeidenen Couverten des Bet⸗ tes gelegen hatte. Das einzige Wort: Ein Prinz, der Prinz Egon, iſt hier auf Hohenberg! hatte ſie elektriſirt. Sie herzte die Mutter und tröſtete ſie mit den Worten:

Laß es nun gut ſein, ſonſt muß ich über mich ſelbſt lachen Ja! Ja! Waſſer! Luft! Sonnenſchein! Die Mutter hat Recht.

Die Ritter vom Geiſte. I. 26

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