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nen gelernt, heute geliebt— morgen vergeſſen. Ken⸗ nen Sie ſolche Albums?
Dieſe wieder mit großer Bitterkeit geſprochenen faſt fein ſatiriſchen Worte aüs dem Munde eines ſich doch ſo roh geberdenden Menſchen überraſchten Sieg⸗ bert. Waren ihm ſchon ſeine frühern Aeußerungen befremdlich geweſen, ſo widerſprach doch dieſe letzte ſo ſehr der Vorſtellung, die man von dem Bildungs⸗ grade eines wie ein Vagabond ſich ankündigenden Menſchen haben konnte, daß er voll Erſtaunen fragte:
Haben Sie ſich in der großen Welt bewegt?
Wie ſo? lachte der Fremde höhniſch und ſtand jetzt auf.
Indem er ſeine Kleider abputzte, die Weſte zu⸗ knöpfte, den zerknitterten Hut bürſtete, erſchien er, wenn auch kleiner, doch ſtattlicher als vorhin und zeigte ſich als ein junger blaſſer Mann mit hellblauen ſcharf durchdringenden Augen, zartem Teint und faſt weiblichen Geſichtsformen. Er war nicht ſo groß, als er im Korn liegend erſchien. Alles an ihm war ſchmächtig, zart, unausgebildet. Er ſchien im An⸗ fang der zwanziger Jahre zu ſein, während um den Mund, um die bitter ſich zuweilen aufwerfenden Lip⸗ pen viel ältere Erfahrungen zuckten. Das ganze Er⸗
ſcheinen war verſtört, überwacht, wie an einem Men⸗
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