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beutel hat, um ſich nicht außer Athem zu laufen, bis er bei der neunzigjährigen Unparteilichkeit da oben an⸗ gekommen iſt.
Siegbert antwortete nicht; auch der Fremde ſchwieg eine Weile, ordnete ſein Hemd, zog an ſeinen Pan⸗ talons, an denen er die gelöſten Sprungriemen wie⸗ der befeſtigte, zog eine Taſchenbürſte und ſtrich ſich ſein röthliches Haar. Als dieſe Toilette, die er im⸗ mer noch im Liegen machte, vorüber war, warf er, auf Siegbert's Arbeit deutend, leicht hin:
Sie zeichnen die Kirche? Iſt denn die Kirche da hübſch?
Das müſſen Sie doch ſelbſt beurtheilen können, erwiderte Siegbert, ein wenig empfindlich über dieſe Bemerkung, die faſt ſpöttiſch klang.
Wie ſoll ich Das wiſſen! antwortete der Fremde.
Hübſch? Der Münſter in Strasburg ſoll hübſch ſein. Er iſt groß, und der Dom in Köln ſoll noch größer
werden. Auch unſer Dom iſt ſchön— Hm, hm— Die Kirche da! Ei ja! Die Linden machen ſich ganz
artig und bei Mondenſchein läßt ſich's vielleicht noch
ſchöner an! Dann präſentirt man ſo was einer ſchö⸗ nen Demoiſelle, die legt's in ihr Album und ſchreibt darunter: Liebe mich, ich liebe dich— junger Ma⸗ ler— blondes Haar— Calabreſer— geſtern ken⸗


