20
Fallen Sie nicht, Excellenz! Immer langſam voran, altes ſchweinsledernes Porcus Juris! So! Kommen Sie zum Handkuß bei Ew. Gnaden, Phy⸗ lar und Sultan? Kätzchen darf auch guten Tag ſagen? Miau! Miau! Und der ſchwarze Spitzbub, der Rabe, hui! was der ihm wol ins Ohr geplauſcht hat von Galgen und Rad! Ein Compliment von Kühnapfel und Tſchech? Nicht wahr, Du alter Kü⸗ ſter vom Rabenſtein! Jetzt wird wol gefrühſtückt? Laßt's Euch gut ſchmecken! Proſit die Mahlzeit!
Während dieſer ſonderbaren, mit ſcharfem maliziö⸗ ſen Ton vorgetragenen Worte ſchnarrte die alte Thurm⸗ uhr Fünf. Siegbert konnte jetzt nicht umhin, ſich völlig umzuwenden und ſich die Scene anzuſehen, die ihm ebenſo barock geſchildert worden war.
Die mehrerwähnte Kutſche fuhr eben am Garten⸗ ſtackete entlang, um in die entfernter liegende Hof⸗ thür einzulenken. Im Garten und vor dem Schloſſe ſah er Niemand mehr. K
Schade, daß Sie zu ſpät kamen, ſagte Siegbert's immer zutraulicher werdende Bekanntſchaft.
Wer ſtieg denn aus? fragte Siegbert nach einer Weile mit einem ruhigen und ſanften Tone.
Der, dem das Schloß da gehört, antwortete der Fremde, kennen Sie ihn nicht? 2
1
6.
1
bo
1 d n
————


