Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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ſondern getroſt in dem einen Geiſte der Freiheit und Hoffnung fortwandle und ſich die laufenden, tages⸗ üblichen Bedrängniſſe der innern Ueberzeugung nicht zu ſehr verdrießen laſſe.

Laß Dich denn alſo von mir, lieber Leſer, in dieſen Blättern einſpinnen, wie der werdende Schmetterling ſich in den Cocon ſpinnt, wo er Blatt und Baum, auf dem er hülflos kroch, preisgibt und ſich wie in dem Vortraum ſeines neuen Lichtlebens begräbt. Die Kunſtrichter mögen richten; die voreilige Kritik mag Dir die Luſt nehmen wollen, dem Erzähler zu folgen; achte ihrer nicht und bleibe treu dem Dich einhül⸗ lenden Geſpinnſt, bis dem weitern Verlaufe zu die Hülle bricht, und in anſchauender Prüfung meiner Abſicht auch Dein Geiſt mit bunten Hoffnungen und heitern Glaubensſchwingen in jene Gemeinſchaft der Getreuen und Veſten, der Ritter vom Geiſte, auf⸗ ſteigt, von deren Schickſalen dieſe Blätter erzählen.

Dresden, am Pfingſttage 1850. Karl Gutzkow.

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