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hier und einem Schickſal dort! Und Ihr verbandet es doch? Und was dazwiſchen lag, Das warft Ihr ſorglos bei Seite? Der alte Roman that Das. Er konnte nichts von Dem brauchen, was zwiſchen ſeinen willkürlichen Motiven in der Mitte liegt. Und doch liegt das Leben dazwiſchen, die ganze Zeit, die ganze Wahrheit, die ganze Wirklichkeit, die Widerſpiege⸗ lung, die Reflexion aller Lichtſtrahlen des Lebens, kurz Das, was einen Roman, wenn er eine Wahr⸗ heit auffſtellte, faſt immer ſogleich widerlegte und nur eine Thatſache gelten, ſiegen ließ, die alte Wahr⸗ heit von der— unwahren, erträumten Romanen⸗ welt!
Der neue Roman iſt der Roman des Neben⸗ einanders. Da liegt die ganze Welt! Da iſt die Zeit wie ein ausgeſpanntes Tuch! Da begegnen ſich Könige und Bettler! Die Menſchen, die zu der er⸗ zählten Geſchichte gehören, und die, die ihr nur eine widerſtrahlte Beleuchtung geben. Der Stumme redet nun auch, der Abweſende ſpielt nun auch mit. Das, was der Dichter ſagen, ſchildern will, iſt oft nur Das, was zwiſchen zween ſeiner Schilderungen als ein Drittes, dem Hörer Fühlbares, in Gott


