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Die Diakonissin : ein Lebensbild / von Karl Gutzkow
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ſie wieder des Wagens anſichtig geworden waren, der ihrer harrte, Conſtanzen unmöglich, ſich ſchon von dem Orte zu trennen, wo ihr Freund ein ſo unglückliches Daſein ertragen ſollte.

Die Krankheit wich von dem Armen, fuhr Hart⸗ laub fort. Die Kriſen traten regelmäßig ein, geſunder Schlaf, Appetit kehrten zurück und mit gebleichtem Haare, das zur Hälfte ſich gelichtet hatte, mit blaſſem Antlitz durfte Wolmar ſich zuletzt von ſeinem Lager erheben und kleine Ausgänge verſuchen. Ich beſorgte ſeine Ueberſiedelung in die Stadt, die ganz nach Wunſch erfolgte. Eine freundliche Gartenwohnung wurde gefunden, die jede Bequemlichkeit bot. Men⸗ ſchen, die ſchon in ſeine nächſte Bekanntſchaft und Freundſchaft vorher eingetreten waren, fanden ſich genug, um mein Gewiſſen zu erleichtern, als ich ihn jetzt ihrer Obhut überließ und eine Reiſe nach Wien antrat.

Hat er Sie denn gar nicht wieder erkannt? fragte Conſtanze, die über den Heilverlauf des Typhus Erfahrungen zu haben ſchien.

Zuweilen! ſagte der Major; wenn auch nicht mit allen Beziehungen, die ſich an mich knüpften. Die Vorſicht rieth natürlich an, ihn mit Erinnerungen an