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Die Diakonissin : ein Lebensbild / von Karl Gutzkow
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gewidmetes Leben. Seine untergebenen Offiziere, auch Prieſter und Häuptlinge befreundeter Stämme beſuchten ihn und hofften ihn durch Geſpräche und Geſchenke zu erheitern. Und unter ihnen war ſein treueſter Gefährte der junge Hartlaub, der Bruder der fernen Geliebten, der Bruder Nataliens, die den klagenden Ton der Briefe, die aus Java kamen, nur aus dem Schmerz über die weite Entfernung herleitete. Vor ſeinem künftigen Schwager hatte van der Buſch über ſeinen Zuſtand kein Geheimniß, doch waren beide darüber einig, daß Natalie von den Gefahren, die ſein Leben bedrohten, nichts erfuhr. Der junge Hartlaub verſprach ſich viel von der Rückreiſe nach Europa. Die berühmteſten Aerzte, an die er ohne Namennennung des Leidenden geſchrieben, gaben Hoffnung auf Heilung und ſchon länger hätte van der Buſch zu Schiffe gehen und zurückkehren kön⸗ nen, wenn ihn nicht Furcht und Schaam überkommen hätte bei dem Gedanken, in ſolchem Zuſtande ein geliebtes Weſen wiederzuſehen, das ihn voll Sehn⸗ ſucht erwartete. Oft ſchon hatte van der Biſch, von ſeinen brennenden Schmerzen gefoltert, vom Selbſtmord geſprochen, oft ſchon hatte ſein junger Freund alle Gründe erſchöpft, die die Religion gegen