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Die Diakonissin : ein Lebensbild / von Karl Gutzkow
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geflecht gebaute Villa dröhnte mächtig und ſchwankte von der Wucht eines zuſammenbrechenden Gegen⸗ ſtandes. Hartlaub ſprang auf. Alle Bilder des wachen Traumes waren verſchwunden. Er riß das bergende Netz ſeines Lagers auseinander, warf ſeinen Mantel über, ergriff fieberhaft ſchnell die Lampe, die zum Verſcheuchen der Tiger und Schakale hinter dem Mouſſelin⸗Vorhange des offnen Fenſters bren⸗ nend ſtand, ſtürmte die ſchwankende Stiege zu den Zimmern des Oberſten hinauf, ſtieß die zur Altane führende Thür zurück und fand vom Monde und den Sternen beleuchtet den jammervollen Anblick einer in ihrem Blute ſchwimmenden Leiche. Krampfhaft noch hielt die rechte Hand des Oberſten van der Buſch die tödtliche Waffe. Ein Blutſtrom ſchoß aus dem Munde des nicht ganz zerſprengten Hauptes, das ſich rückwärts an die Brüſtung der Altane lehnte die herüberlangenden breiten Fächer der Palme beſchatteten es. Der Unglückliche war im Nachtgewande. Offen lag die Bruſt, die noch keuchend das Leben langſam ver⸗ hauchte. Der Stern des Auges ſchon gebrochen. Hülfe war da, aber vergebens. Cogho und Zadock, zwei brave Neger mit ſtarraufgeriſſenen Angen, wie