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den Feinden häufigen Anlaß, ihn einer ſchmählichen Willfährigkeit gegen den König von Bithynien anzu⸗ klagen.
Wie ſehr die Beweggründe ſeiner Handlungsweiſe bezüglich der Nikomedier entſtellt und zu beleidigenden Anſpielungen ſelbſt in Senatsverhandlungen und Sol⸗ datenliedern ausgenutzt wurden, darüber gibt folgende Stelle in Napoleon's„Cäſar“ intereſſanten Aufſchluß:
„In Betreff der Sittlichkeit“, ſchreibt Napoleon nach Sueton,„beeinträchtigt nichts ſo ſehr Cäſar's Ruf wie ſein Aufenthalt bei Nikomedes; der Vorwurf, der von daher auf ihn fiel, war ſchwer und dauernd und ſetzte ihn dem allgemeinen Spotte aus. Ich will nichts von den Schmähverſen des Licinius Calvus erwähnen und von Dolabella's und Curio's Reden ſchweigen. Eben⸗ ſo wenig will ich mich bei den Erlaſſen aufhalten, durch welche Bibulus ſeinen Collegen dem öffentlichen Ge⸗ rede preisgab, indem er ihn als Königin von Bithy⸗ nien bezeichnete. M. Brutus berichtet, daß ein gewiſſer Octavius, deſſen Irrſinnigkeit ihm Alles zu ſagen er⸗ laubte, als er ſich eines Tages in einer zahlreichen Verſammlung befand, den Pompejus König anredete und dann den Cäſar mit dem Namen Königin begrüßte. Auch C. Memmius wirft ihm vor, ſich unter andere Wüſtlinge gemiſcht zu haben, um dem Nikomedes bei


