Teil eines Werkes 
3. Bd. (1867)
Entstehung
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in einem Augenblicke, wo ihn die politiſchen Angelegen heiten in vollſtem Maße in Anſpruch nahmen, Zeit und Stimmung fehlten.

Er hatte ſich begnügt, ihnen ſchriftlich anzudeuten, daß ihn dringende Geſchäfte unmittelbar nach Cor nelia's Tode nach Rom gerufen hätten, wo er ihnen eine ſichere und angenehme Zufluchtsſtätte vermittelt habe und wo ſich Zeit und Gelegenheit finden würden, ihre Zukunft in einer Weiſe zu ordnen, mit der ſie ſicherlich zufrieden ſein würden.*)

*) A. G. Meißner, der Großvater meines langjährigen Freundes Alfred Meißner, ſchilbert in ſeinem vor ſiebzig Jahren in Prag in einem Landhauſe auf dem die Stadt beherrſchenden Laurentius berge geſchriebenen vierbändigen Leben Cäſar's(as Vorwort zu dieſem Werke Meißner's trägt das Datum: Prag im Monate April 1798) die Entſtehung dieſer Tripelallianz zwiſchen Cäſar, Pompejus und Eraſſus in folgender Weiſe:

Cäſar ging an einen Plan, den er wahrſcheinlich ſchon lange zuvor entworfen hatte und den man den Meiſterſtreich ſeines ganzen Lebens nennen kann. Dieſer Plan war einfach auf den erſten Anblick, aber unüberſehbar in ſeinen Folgen, ſtärker als zehn auswärtige, ja ſelbſt mehr als alle bisherigen innern Un ruhen ins Räderwerk des innern Staatskörpers eingreifend und zuletzt ſelbſt die Form der ganzen römiſchen Republit umwandelnd. Er ſöhnte den großen Pompejus mit dem vielvermögenden Eraſſus aus. Dieſe beiden Staatshäupter hatte ein langer, bit terer und mühſam unter dem Anſtriche äußerer Mäßigung ver hehlter Zwieſpalt getrennt. Unter je glattern Verkehrswegen ſich der Unwille fortpflanzte, deſto unheilbarer erſchien er Der