Teil eines Werkes 
3. Bd. (1867)
Entstehung
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Frieden noch in reichem Maße, als Cäſar in Antium von ihr Abſchied nahm.

Da landete eines Tages eine Barke bei Antium und ſetzte einige Männer und eine junge Frau ans Land.

Das Fahrzeug kam von Oſtia, wo es einige Tage an der Tibermündung gekreuzt hatte, während ein Bote von Rom den Beſcheid holte, wo ſich Cäſar's Gemahlin Cornelia augenblicklich aufhalte.

Auf die Nachricht, daß ſie in Antium ſei, hatte das Schiff dahin ſeinen Lauf genommen.

Cornelia erkannte in dem weiblichen Weſen, das man ihr vors Auge führte, auf den erſten Blick das Mäd⸗ chen, welches ſich in Eretum, wie ihr Narciſſus geſagt, erboten, Cäſar ungefährdet durch die ſabiner Berge zu geleiten.

Von einer Aufwallung dankbaren Gefühls geleitet, rief Cornelia:

Die Götter mögen die Stunde ſegnen, in welcher Du meine Schwelle überſchritten haſt. Ich freue mich Dich zu ſehen und faſt wünſchte ich, Hülfsbedürftigkeit führte Dich zu mir, damit ich Dir vergelten könnte, was Du in den Tagen der Bedrängniß an meinem Gemahl Gutes gethan.

Du weißt nicht, was Du ſprichſt, ſagte Urbilia