Teil eines Werkes 
2. Bd. (1867)
Entstehung
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Wunſche beſeelt, Gallien möglichſt ſchnell zu erreichen. Rom iſt der Punkt, der ſie anlockt, nach Rom wollen ſie, die Herren derer wollen ſie, wenn auch nur auf kurze Zeit, werden, deren Sklaven ſie ſo lange geweſen. Wenn ſie die Paläſte ihrer ehemaligen Herren geplün⸗ dert und dem Erdboden gleichgemacht haben, dann magſt Du ſie zu dauernder Freiheit nach Gallien führen.

Jawohl, nach Rom führe uns vor allem! ſtimm⸗ ten die Offiziere dem Kappadocier bei, während ihre Augen vor Raubluſt und Haß gegen Rom funkelten.

Eure Gier nach den Schätzen Roms wird zu Eurem Verderben ausſchlagen, ſagte Spartacus. Glaubt Ihr in offener Feldſchlacht gegen Craſſus ſiegen zu können? Und wenn Ihr ſeine Reihen durch⸗ brecht und vor Rom gelangt, ſo werdet Ihr dieſes noch nicht geſtürmt haben und ſchon wird ein neues römiſches Heer vor Euch ſtehen, Euch zwiſchen ſich und die Stadt klemmen und Euch vernichten.

Wenn Du daran verzweifelſt, uns nach Rom zu bringen, der Kappadocier führt uns dahin! ſchrie ein Offizier.

Ja, der Kappadocier weiß ein unfehlbares Mittel, uns Rom in die Hände zu ſpielen, fielen drei, vier Unterbefehlshaber gleichzeitig ein.

Spartacus wandte ſich mit Gelaſſenheit gegen den

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