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und Appolomalis und langte nach vierwöchentlicher Wanderung am Fuße des Tempels der Göttin an. Während ich ihn mit meinem Gefolge von Mädchen erkletterte, blieb meine Schutzwache am Fuße des Ber⸗ ges zurück, deſſen Gipfel der Tempel krönte. Aber welches Entſetzen befiel mich, als ich, oben angelangt, eine Anzahl von Schiffen am Geſtade erblickte, deren Bemannung in der Ausſchiffung begriffen war. Ich er⸗ kannte in den Landenden Seeräuber, welche es ſicherlich auf den Tempel bei Daſeilium abgeſehen hatten. Waren doch erſt einige Wochen verfloſſen, ſeit ſie den Junotempel in Samos und den Cerestempel zu Her⸗ mione ausgeplündert hatten. Jetzt ſtreckten ſie die frevelhafte Hand nach den Schätzen des Tempels aus, der mich eben beherbergte. Meine Verzweiflung war grenzenlos, keine Rettung winkte mir, da hatte ich noch die Geiſtesgegenwart, meine Dienerinnen um mich zu verſammeln und ſie ſchwören zu laſſen, daß ſie die als die Tochter des Nikomedes gelten laſſen wollten, der ich mein Diadem um die Stirne werfen würde. Darauf wählte ich mir die ſchönſte aus, daß ſie meine Rolle ſpiele, während ich mich zu ihrer Sklavin erniedrigte.“
„Du rechneteſt darauf, daß Dich die Piraten nicht kannten?“ warf Cäſar ein.
ich mich nicht verrechnet!“ Myrſa
cian Herbert, Bis zum Rubicon. II. 2


