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Mädchen, das ihm ein ſchönes, aber leidenſchaftlich be⸗ wegtes Geſicht zeigte, die Worte zuflüſterte:
„Ich bin des Nikomedes von Bithynien Tochter. Ich habe Dein Geſpräch mit dem Kappadocier be⸗ lauſcht. Du gehſt nach Bithynien— rette mich. Mein königlicher Vater wird Dir's lohnen!“
Cäſar traute ſeinen Ohren kaum, als er dieſe ge⸗ heimnißvollen Worte hörte, die mehr hingehaucht als geſprochen worden waren.
Er ſtarrte, über das Räthſel, das ſich ihm hier mit einem Male aufdrängte, nachdenkend, noch immer nach der Stelle, wo ihm das Mädchen erſchienen, als dieſes ſchon lange wieder zu ſeinem Ruhebette zurück⸗ gekehrt war.
Blitzſchnell, wie es gekommen, war es auch ver⸗ ſchwunden.
Es fürchtete offenbar bemerkt zu werden.
Cäſar fragte ſich verwundert, wer hier eigentlich die Königstochter ſei, die, welche der Kappadocier dafür hielt und ausgab, oder die, welche ſich ſo eben ihm ge⸗ genüber als ſolche bekannt hatte.
Wenn er an die Apathie der Braut des Kappado⸗ ciers dachte, die ihm ſchon früher aufgefallen war, und mit dieſer räthſelhaften Gleichgültigkeit die leiden⸗ ſchaftliche Erregtheit des Mädchens verglich, das ihm


