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als die Braut des Kappadociers, aber ihre Stirnen umſpannte kein Perlendiadem und an ihre Arme war nicht jene Ueberfülle von Geſchmeide verſchwendet, welche die Braut des Kappadockers beinahe belaſtete. Die Glücklichen, welchen das Loos die ſchönen Mädchen zugeworfen hatte, lagen auf prächtigen Tep⸗ pichen zu den Füßen ihrer Bräute und waren der Gegenſtand neidvoller Betrachtung von ſeiten ihrer Kameraden. Als man die Gefangenen auf das Verdeck brachte, verſtummte auf einen Augenblick die Muſik und der
Kappadocier erkundigte ſich mehr mit dem Blicke als
mit Worten nach dem Stande derer, die man ihm zu⸗ führte.
„Der junge Mann nennt ſich Cajus Julius Cäſar und ſcheint ſich auf ſeinen Namen etwas zu gute zu thun!“ ſagte der Pirat, der ſich des dem Epidius gehörigen Schiffs bemächtigt hatte, zu dem Kappadocier.
„Barbaren, die Ihr ſeid, wenn Ihr den Namen Cäſar nicht kennt!“ wandte ſich Cäſar zu dem Piraten, der verſucht hatte ihn zu höhnen, während er ihn dem Kappadocier vorſtellte.„In Rom kennt jedes Kind den Neffen des Marius!“
„Vom Marius haben wir wohl gehört“ ſagte der Kappadocier, den ſtolzen Jüngling, deſſen Furchtloſig⸗
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