Teil eines Werkes 
1. Bd. (1867)
Entstehung
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Er ehrt die römiſchen Bürger in ſeiner Weiſe, in⸗ dem er ihnen erlaubt, ihre beſte Toga anzuziehen und alſo bekleidet Seewaſſer zu trinken, bis daß ihnen der Durſt für immer vergeht. So hat er ſchon einige Dutzend römiſcher Bürger in die Unterwelt befördert, und es thäte mir leid, wenn Du auch dahin müßteſt. Heute freilich triffſt Du ihn ausnahmsweiſe in guter Laune, denn er feiert ſein Hochzeitsfeſt.

Darum wohl dieſer märchenhafte nächtliche Glanz, dieſer Lichtſchimmer, darum auch Muſik und Geſang? warf Cäſar ein.Wo hat ſich der Kappadocier ſeine Braut geholt? Denn ich ſetze voraus, daß ihm frei⸗ willig kein Mädchen folgte!

Du führſt eine vermeſſene Sprache, ſagte der Pirat ſtaunend.Gib Acht, daß Du Dich bei dem, den Du ſchlechtweg den Kappadocier nennſt, nicht um den Hals ſprichſt.

Cäſar lachte und der Pirat ſah ihn mit ſteigender Verwirrung an.

Nun, guter Freund, beharrte Cäſar,willſt Du mir nicht ſagen, wen der Kappadocier heirathet?

Eine Königstochter! lautete die ſtolze Antwort.

Eine ſchöne Partie, das muß man ſagen! rief Cäſar.

Keine beſſere konnte es für ihn geben, ſagte