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Vierzehntes Kapitel.
Aus der Scylla in die Charybdis.
Cäſar hatte ſich kaum mit Phlagita abgefunden, als er durch Epidius' Erſcheinen überraſcht wurde.
„Ich ſuche Dich ſeit drei Tagen, Cäſar!“ ſagte Epidius.„Von Catilina's Villa verfolgte ich Deine Spur durch die ſabiner Berge bis hierher, theils meinem Inſtinkte, theils den Winken derer folgend, die Dich auf Deinen unſtäten Wanderungen geſehen hatten.“
„Weißt Du, Epidius, daß ich ſo eben einer großen Gefahr entronnen bin?“ fragte Cäſar.„Eigentlich biſt Du es, dem ich Leben und Freiheit danke, denn mit dem Reſte des Goldes, das mir Narciſſus in Deinem Namen eingehändigt, als ich mein ſchönes Aſyl bei Eretum verlaſſen mußte, habe ich mich von den Send⸗
lingen Sulla's, die nach mir fahndeten, losgekauft.“ 11*


