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vierzigtauſend Seſterzien in der Taſche hat? Laß ihn herein!“
„Du kommſt allein, Phlagita?“ fragte Sulla den demüthig eintretenden Offizier in wohlwollendem Tone, denn er hatte in dem Augenblicke, wo Phlagita ein⸗ trat, eine Maske vorgenommen, die ſeine wahre Stim⸗ mung verſchleierte.
„Leider iſt mir Cäſar entſchlüpft“ berichtete Phla⸗ gita, eine betrübte Miene ſimulirend.„Schon glaubte ich ihn zu haben, das Haus, in welchem ich ihn ver⸗ muthete, war bereits von meinen Leuten umzingelt, ich ſelbſt gehe hin, ihn zu holen, da zeigt es ſich, daß er durch eine Hinterthür entkommen iſt.“
„Nachdem er Dir wie viel Seſterzien zurück⸗ gelaſſen, Elender?“ donnerte Sulla dem verblüfften Offizier in die Ohren.„Wage nicht zu leugnen, ich weiß Alles. Wie theuer hat er Dein Nachſehen er⸗ kauft?“
Sulla's Auge bohrte ſich in das Phlagita's; die⸗ ſer ſenkte, unwillkürlich verwirrt, das ſeinige; er konnte nicht anders glauben, als er ſei verrathen, und als ihm Sulla nochmals die Frage entgegen⸗ ſchleuderte, wie viel er von Cäſar bekommen habe, ſtammelte er:
„Achtzigtauſend Seſterzien.“ Lucian Herbert, Bis zum Rubicon. I.


