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die ihm früher ſo gefallen hatte, ſchien ihm wieder in den Sinn zu kommen und er begann nachzudenken.
„Ich muß zuerſt Phlagita ſprechen, ehe ich Euch Beſcheid geben kann“, ſagte er nach einer Weile aus⸗ weichend.
„Wir haben Phlagita geſehen, wie er Cäſar hetzte!“ ſagte jene Veſtalin, welche in Cutiliä mit Urbilia un⸗ terhandelt hatte und ſich von den Bitten und Thränen des Mädchens hatte erweichen laſſen, die Intervention ihrer Genoſſinnen zu Gunſten Cäſar's anzurufen. „Der, den Phlagita verfolgt, iſt ein Verlorener und wir ſind dem verlorenen Cäſar begegnet. Und weil wir ihm begegnet ſind, darf er nicht ſterben. Brauchen wir Dir erſt unſere heiligen Vorrechte ins Gedächtniß zu rufen?“
Sulla ſtampfte mißmuthig mit dem Fuße.
„So nehmt ihn denn, weil ich ihn Euch nicht ver⸗ weigern kann!“ ſagte er verdrießlich.„Mögt Ihr's nie bereuen, daß Ihr mir ſein Leben abgerungen. Ich meinte es gut mit Rom, indem ich ihn um einen Kopf kürzer machen wollte. Ihr wolltet es anders, ſo mögt Ihr's anders haben. Mir kann es am Ende gleich ſein— was iſt mir Rom mehr? Noch einige Tage, und Rom und das kleine Puteoli haben für mich gleiche Bedeutung. Und zuletzt bin ich doch noch der, der


