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„Deine Gedanken drehen ſich um Cäſar?“ forſchte Papirius neugierig.
„Schade, daß ich ihm den Tod zugedacht habe“, murmelte Sulla,„ich könnte einen herrlichen Trumpf gegen ihn ausſpielen, der ihn vielleicht bitterer treffen würde als ein Todesurtheil. Nichts verwundet ſo ſehr als Hohn.“
Sulla ſpielte immer noch mit dem Ringe.
„Was hindert Dich daran, gegen Cäſar den ſchein⸗ bar Großmüthigen zu ſpielen und ihn dabei meuch⸗ lings um ſo empfindlicher zu treffen?“ warf Papi⸗ rius ein.
„Wenn er mir nicht ſo verdächtig wäre in ſeinem unzugänglichen Stolze!“ ſagte Sulla wie in Gedanken verſunken.„Wenn ich nicht die Ahnung in mir hätte, daß der junge Menſch einmal wieder umwirft, was ich mit Mühe geſchaffen, wenn ich ihn leben laſſen könnte, dann wüßte ich einen Witz, der ihn tödtlich treffen würde. Kennſt Du den Ring, Papirius?“
Sulla ſchob den Ring, den er bis dahin aufmerk⸗ ſam betrachtet hatte, als ſtudirte er ſeine Gravirung, mit einer raſchen Geberde Papirius vor das Auge.
„Wie ſollte ich ihn nicht kennen?“ meinte Papirius. „Iſt es nicht der Ring, in welchen Du die Ausliefe⸗ rung Jugurtha's ſchneiden ließeſt? Iſt es nicht der


