Teil eines Werkes 
1. Bd. (1867)
Entstehung
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Seht den Wüſtling, den Lucius Sergius Eatilina! murmelte ein alter Mann, der chinter Urbilia ſtand und über deren Schultern mit einem jüngern Bürger converſirte, der ihm befreundet ſchien.Ich ſehe den Cajus Julius Cäſar nicht gern mit ihm verkehren. Er wird von dem Abenteurer anziehen!

Es iſt wahr, ſagte der Jüngere finſter,Cäſar ſollte ſich erinnern, daß er der Neffe des Marius iſt, und ſich den Sullaner Catilina vom Leibe halten. Es würde mich nicht wundern, wenn Catilina dem Cäſar bei der Durchbringung ſeines Vermögens behülf⸗ flich wäre, nachdem er mith dem eigenen in ſo er⸗ ſtaunlich kurzer Zeit aufgeräumt hat!

Und wie hat er unter Sulla geſtohlen! fiel der Aeltere ein.Er hat wenigſtens zehn Rittergüter ver⸗ ſchlungen! Wehe dem, den er haßte! Er verlor dabei Leben und Vermögen! Was war das Verbrechen des Marius Gradidianus? Was Anderes, als daß er eine ſchöne Villa in den ſabiniſchen Vorbergen beſaß, nach der es Catilina gelüſtete? Darum fand man ihn eines Tages mit ausgeſtochenen Augen und ausgeſchnittener Zunge todt vor ſeiner Villa liegen und ſeinen Na⸗ men auf der Proſeriptionsliſte!

Urbilia fühlte ſich von Schauder durchrieſelt, während der jüngere der beiden Bürger lebhaft das Wort nahm:

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