Teil eines Werkes 
1. Bd. (1867)
Entstehung
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Franſen ſeiner Toga trat, ſo ſtand ihm ſelbſt dieſer unvorhergeſehene falſche Schritt gut zu Geſicht.

Als der Jüngling der Sänfte Sulla's ſo nahe kam, daß er nicht umhin konnte, den Dictator zu grüßen, ſo that er dies, ohne das Haupt zu neigen, mit einem ſo ſouveränen Anſtand, daß die ſtolze Art, wie er den Zipfel ſeiner Toga hob, das allgemeinſte Aufſehen erregte.

Urbilia hatte den vornehmen jungen Mann, der das Volk ſo ganz auf ſeiner Seite zu haben ſchien, daß es ſich nicht einmal durch die Anweſenheit Sulla's behindern ließ, ihm die Honneurs zu machen, kaum er⸗ blickt, als das zarte Weiß ihrer Wangen einer dunklen Röthe Platz machte, die eine Fortſetzung des auffälligen Farbenwechſels zu ſein ſchien, der über ihr Antlitz hin⸗ gegangen, als ihr Vater von dem jungen Patricier geſprochen hatte, der zum Verdruß des guten Bürgers Cotilius die nächtliche Ruhe der Plautiniſchen Straße getrübt, nachdem er ſich in derſelben zu öftern Malen auch am Tage hatte ſehen laſſen.

Als der Vater den jungen Patricier nach den An⸗ deutungen des Nachbars Cotilius geſchildert, hatte Ur⸗ bilia ſofort gewußt, wer gemeint ſei.

Der Jüngling mit dem hohen und ſchlanken Wuchſe,

mit der zarten, einnehmenden Geſtalt, mit der bleichen Lucian Herbert, Bis zum Rubicon. I. 2