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Pompejus, der heute über Afrika triumphirte, hatte geſchworen, er werde ſeinen Einzug in Rom nicht in einem von Pferden gezogenen gewöhnlichen Wagen, ſondern mit einem Viergeſpann von Löwen und Ele⸗ phanten halten, die er drüben in Afrika ſelbſt erjagt.
Sulla hatte ihm, dem vierundzwanzigjährigen Manne, der weder Prätor noch Conſul war, die Ehre des Triumphs lange nicht zugeſtehen wollen, obwohl er bereitwilligſt ſeine Verdienſte anerkannt, ihm den Beinamen des Großen beigelegt und ihn ſogar mit entblößtem Haupte empfangen hatte.
Erſt als Pompejus erbittert in die Worte ausge⸗ brochen war:„Siehe Dich vor, Sulla, die aufgehende Sonne wird von mehr Menſchen verehrt als die un⸗ tergehende“, hatte der alte Dictator ſeinen Widerſtand aufgegeben und dies durch die halb im Zorne geſpro⸗ chenen Worte bekundet:„So halte der bartloſe Knabe ſeinen Triumph, wenn er es durchaus ſo haben will!“
Die Löwen, welche man in einen großen Käfig ge⸗ than, der auf Rädern ruhte, bildeten eine Art freilich widerſtrebenden Viergeſpanns.
Man hatte ihnen Zügel in den Rachen gelegt, und Mohrenknaben, die mit wilden Thieren umzugehen wußten, hielten die Disciplin in dem Käfige ſo ziem⸗ lich aufrecht, der an den Wagen des Triumphators


