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Lorbeer und Myrte / von Julius Grosse
Entstehung
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Zu gleicher Zeit öffnete ſich das Fenſter der Villa und ein weißes Tuch wehte.

Mit einem weiten Bogen ſchoß jetzt das Schiff des Glücklichen ans Ufer. Er ſprang aus dem Kahn und eilte zum Wagen, um ſeine Braut heraus⸗ zuheben, und dann ſtieg er mit ihr Arm in Arm die Stufen der Villa hinan, um den Segen der Mutter zu empfangen.

Die eitle, gebeugte und jetzt wieder aufgerichtete Frau war in einer ſeltſamen Gemüthsverfaſſung. Aus lauter Verlegenheit lachte und weinte ſie zu gleicher Zeit und bei Tiſche paſſirte es ihr, daß ſie ſchon beim erſten Glaſe Wein einen entſchiedenen Spitz hatte.

Beim Deſſert, das diesmal nur aus Nüſſen und Trauben beſtand, erſchien plötzlich Miſter Vicent mit dem letzten Reſt behelmter Flaſchen, die im Poſthauſe aufzutreiben waren. Auf einer höheren Zinne als auf der Zinne der Partei, nämlich auf dem hohen Belvedere des Poſthauſes, hatte er den Gang der Ereigniſſe beobachtet und er war deshalb nicht er⸗ ſtaunt, alle ſeine Schlußfolgerungen jetzt beſtätigt zu finden.

Sie denken wohl, mich ſo billig loszuwerden, ſagte er, als er hereintrat;o nein das, was ich ein⸗