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und ſie ihm aus dem Herzen reißen, geht hin, und ſtatt zu werben, ſpielt er mit dem Onkel Schach. Ein andermal, als der andere Vetter mit dem jungen Mäd⸗ chen allein iſt— nur die Mutter war dabei und ſprach von Ausſtattung und Schwierigkeit der rechten Wahl im Le⸗ ben— und der Vetter fühlt den Muth wachſen und iſt drauf und dran, ins Zeug zu gehen und ſich zu er⸗ klären, da ſieht er, wie das Fräulein aus Verlegen⸗ heit in einem Album blättert— es waren ihre eigenen Handzeichnungen— und mit Schrecken ſieht er ein Blatt eingeheftet, die Zeichnung des Schloſſes ſeines Vetters; Gott weiß, wie es dahinein gekommen ſein mag. Nein, denkt er für ſich, das Mädchen hat den Vetter doch noch lieber, du übſt ſchwarzen Verrath an ihm, wenn du ſeinen Weg kreuzeſt, und ſo unterblieb auch bei ihm die Werbung. In verſchiedener Weiſe kamen ſolche Tage noch öfter, und die Zeit ging dar⸗ über hin. Die beiden alten armen Schelme ſchmachteten nach allen Regeln, betranken ſich jeden Abend vor Rührung und Weltſchmerz, ſpielten Flöte und Waldhorn, ſangen zuſammen„Aennchen von Tharau“ und„Du haſt die ſchönſten Augen“, bis ſie der Bock ſtieß und ſie vor lauter Thränen nicht weiter konnten. Nicht wahr, Freund, ſolche capitale rührende Simpel leben nur in Deutſchland?“
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