Teil eines Werkes 
2. Band (1873) Die neue Hagar / von Julius Grosse
Entstehung
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ſeinen lieben Kindern, die er nun zum größten Theil alle glücklich untergebracht habe. Die Kathel ſei glücklich verheirathet mit einem Salzſtößler, der Franzel unter die Maſchinenbauer gegangen, während der Pepi beim Militär ſei; der Maxel und Cyriſtel kämen nächſtens aus der Lehre; der eine ſei wieder Buchbinder geworden und ſolle das Geſchäft des Vaters fortſetzen, der andere gar unter die Künſtler gerathen und habe ſich zum Stubenmaler aufgeſchwungen. Das jüngſte aber, die Roſel, führe ihm das Hausweſen und ſei den Studenten wohlbekannt. Aber der beſte von allen, wie das ſo in der Regel gehe, der ſei ge⸗ ſtorben, und der Poldl wäre ein ſiebenmal geſcheidtes Kind geweſen und ſein Liebling, drum habe er auch fort⸗ gemußt von der Welt. Was hätte aus dem nicht Alles werden können! Das wäre ein Kind von ganz beſonderer Art geweſen, und Glück hätte er auch gehabt mit ihm, einmal ſogar hätte er adoptirt werden ſollen an Kindes⸗ ſtatt von einer reichen Familie, aber die böſe Frau habe es hintertrieben, und ſo ſei nichts daraus ge⸗ worden.

Während er ſo erzählte, waren die Wanderer an einem ſchönen Waldſee vorbeigekommen, dann kam eine kleine Kapelle aus Baumrinde, nicht weit davon ſtanden uralte Ulmen und Buchen an einen Hügel