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thue und ein verfehltes Leben durch ein verfehltes Ende verbeſſern werde. Ich kehre nach Rehlingen zu⸗ rück, um meine alten Eltern zu flegen und zu tröſten. Vater und Mutter werden mir Recht geben, denn ich werde ihnen nichts verſchweigen.
Folgt mir nicht nach. Ich nehme nicht auf ewig Abſchied. Wir werden nach Jahren uns wieder⸗ ſehen un dvielleicht werde ich dann Eure Kinder pflegen als alte Tante Erna.“
Jetzt war es Carlman klar, daß ſie ihn vorher nur deshalb aus dem Hauſe getrieben habe, um un⸗ gehindert abreiſen zu können. Der Bahnzug, deſſen ſchrilles Signal ſie beim Eintritt in das Haus ver⸗ nommen, hatte ſie entführt.
Carlman hatte den Brief raſch für ſich überflogen, er überlegte, ob er ihn jetzt ſchon Philomena mit⸗ theilen ſolle. Endlich überwog die Sorge, ihr viel⸗ leicht eine neue Erregung zu verurſachen.
„Es iſt Alles gut, Philomena“, ſagte er,„Erna
iſt zu den Eltern hinaus, morgen magſt Du den
wunderlichen Brief leſen, heute aber ſei willkommen als guter Schutzgeiſt meines Hauſes und als wahre Mutter unſeres Kleinen.“
Damit umfing er die Erröthende und küßte ſie auf den Mund. Beide hielten ſich lange und innig


